Horsemanship Kurse


Grundgedanke

Horsemanship ist für mich nichts bei dem es darum geht, bestimmte Level zu erreichen und das Pferd bestimmte Dinge machen zu lassen. Im Horsemanship steht die Förderung des Pferdes auf physischer und psychischer Ebene im Vordergrund und als Mensch muss ich eine Trainings-Atmosphäre erschaffen, in der das Pferd mich klar versteht und sich wohlfühlt. Der Gedanke des Unterstützens sollte im Vordergrund stehen und kein Leistungsgedanke.
Dazu ist es notwendig, sich mit dem Wesen Pferd gut auszukennen und auch sich selbst im Griff zu haben.


H1: Kommunikation am Boden

Die eigene Körpersprache ist das wichtigste Werkzeug eines Horseman. Dabei geht es nicht nur um die Körperhaltung, sondern auch um die Position zum Pferd, auf welchen Laufbahnen man sich mit welcher Energie bewegt und wie man sich selbst in den Körperachsen gedreht hat.
Pferde lesen einen Menschen perfekt aus und Missverständnisse führen meistens zu unnötigen Auseinandersetzungen und Widerständen im Pferd, welche dann gerne dem Pferd als "Dominanz" angehängt werden. Der gute Pferdemensch beherrscht nicht das Pferd, sondern seinen eigenen Körper.

In diesem Basiskurs lernen die TN das wichtigste Werkzeug zu beherrschen, welches es gibt- den eigenen Körper.

 


H2: Die Grundspiele am Boden

in diesem Fortschrittkurs (H1 ist Voraussetzung) vertiefen wir die Kommunikation über die allseits bekannten 7 Grundspiele.
Allerdings geschieht das aufgrund des ersten Kurses auf einem sehr feinen Level und auch die "Gefahren" aus osteopatischer Sicht bleiben nicht unerwähnt.

H3: Roundpen

Bei diesem Roundpenkurs steht auch die Kommunikation und Interaktion mit dem Pferd im Vordergrund. Die Körperschulung entspricht dem Kurs H1, nur das wir ohne das Hilfsmittel Strick auskommen müssen.

 

 


H4: Connecting to your Horse

Jeder möchte eine gute Bindung zu seinem Pferd und des es einem vertraut. Dies ist ein unschätzbares Gut und ermöglicht den Einstieg in eine faszinierende andere Arbeitsweise mit dem Partner Pferd. Der Frust kommt jedoch schnell, wenn das Pferd einem in unbekannter Umgebung doch nicht traut, trotz des ganzen Gelassenheitstrainings zu Hause.
Oft hat das Pferd in heimischen Gefilden nur gelernt, dass es dort sicher ist. Es vertraut der Umgebung und nicht seinem Besitzer. Das Pferd wurde zwar an Hindernisse gewöhnt, nicht jedoch daran, dass es seine Sicherheit beim Menschen finden soll.


H5: Kommunikation im Sattel

"Reiten ist die Kunst sich so auf dem Pferd zu bewegen, dass es einen versteht" .Wir sollten uns klar machen, dass jeder Aktion auf dem Pferd - seien es Volten, Übergänge, Takte etc... initiiert wird durch einen Bewegungsablauf des Menschen; und zwar im gesamten Körper. Es lässt sich nicht zusammenfassen durch eine Aufzählung, wo das innere Bein und der äußere Zügel sein sollen und  das Gewicht ist.

Diese Bewegungsabläufe müssen vom Menschen verstanden und dann mit viel Geduld geübt werden.
Der Kurs H5 versteht sich also als "Sitzschulungskurs", bei dem der Mensch lernen kann, sich korrekt und in Balance  zu bewegen, seine Hilfen flüssig zu geben und das Pferd nicht zu stören.
Machen Sie selbst den Test: Ist Ihnen genau bewusst, wie sich ihr Körper in einer Volte zu bewegen hat oder wo der Unterschied in Ihrem Bewegungsablauf beim Treiben im Schritt oder Trab ist.
Falls nicht ist dieses genau der richtige Kurs für Sie.